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Akteur Gehirn - oder das vermeintliche Ende des handelnden by Jo Reichertz, Nadia Zaboura

By Jo Reichertz, Nadia Zaboura

Der Band diskutiert kontrovers und interdisziplinär die Ergebnisse der Gehirnforschung und fragt nach den Konsequenzen in den Sozialwissenschaften.

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Der Sozialisationsgeschichte der Person, friiheren Erfahrungen), die die Person nicht frei gewahlt hat, so geht spatestens an dieser Stelle die Willensfreiheit verloren b m . es entsteht ein infiniter Regress. Das Konsequenzargument behauptet nun, dass ein Model1 der bedingten Freiheit an solchen ijberlegungen, die in einen infiniten Regress munden, scheitert. Beide Arten der ~berlegungversuchen demnach zu zeigen, dass die in der bisherigen Debatte enhvickelten Freiheitskonzepte fragwurdig sind - und m a r ganz unabhangig von den neu hinzugekommenen Herausforderungen der empirischen Mind Sciences.

Princeton, NJ: Princeton University Press. Turk, David J. , 2002: Mike or me? Self-recognition in a split-brain patient. In: Nature Neuroscience 5 (9). 84 1-842. Wittgenstein, Ludwig, 1998: On certainty. Herausgegeben von Anscornbe, Gertrude Elizabeth Margaret und Wright, Georg Henrik. Ubersetzt von Paul, Denis und Anscombe, Gertrude Elizabeth Margaret. Neuauflage. Oxford: Blackwell. Gene, Meme, ,,freier Wille": Personlichkeit als Produkt von Nervensystem und Umwelt Hans J. " (Thomas von Aquin) Was macht den Menschen aus?

Fur eine eigene kausale Rolle bewusster, mentaler Zustande und Vorgange bleibt kein Raum, sie haben nur mehr einen epiphanomenalen Status. Wendet man dieses allgemeine Resultat nun auf die derzeit so intensiv diskutierte Frage nach der Freiheit an, so zeigt sich, dass die m e i maogeblichen Konzeptionen der Freiheit, die in der Philosophie entwickelt wurden, von einem solchen Nachweis der kausalen Irrelevanz des Mentalen betroffen waren. Beide Konzeptionen mussen zumindest davon ausgehen, dass bewusste, mentale Zustande und Vorgage irgendwie das Entscheiden und Tun einer Person beeinflussen.

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